Es gibt mehrere Möglichkeiten der Fütterung:

a) Trockenfutter (getreidefrei !)

     Ist sehr bequem zu füttern und es muss nichts entsorgt werden. Außer wichtigen Zutaten können           Geschmacksverstärker und Abfallprodukte mit verarbeitet sein. 

b) Dosenfutter (getreidefrei !)

     Auch hier können Geschmacksverstärker und Abfallprodukte enthalten sein. Als Dosenfutter gebe       ich "Terra Canis", da meine Damen etwa 4 Wochen nach Beginn der Läufigkeit eine gewisse Zeit kein       Rohfutter möchten. Kromfohrländer können sehr mäkelig sein. Mancher Doseninhalt wird sehr           gerne gefressen und andere Geschmacksrichtungen wieder nicht. 

c) Rohfutter (BARF)

     Nach der dritten Lebenswoche bekommen die Welpen an 2 aufeinanderfolgenden Tagen etwas Tatar,      um ihren Körper (Immunsystem) ganz behutsam an fremde Eiweiße und feste Nahrung zu gewöhnen.      Sie sind ganz gierig auf diese Fleischgabe. Auch hierbei haben Kromfohrländer später ihre Vorlieben.

Worauf geachtet werden sollte, wenn die Ernährung des Hundes auf BARF umgestellt wird.

1. Zuerst einmal sollte man sich eingehend mit dem Thema "Barfen" beschäftigen und gute Literatur        darüber lesen. Z.B.: "BARF" von Swanie Simon. Es gibt 3 Broschüren: Welpe, Adult, Senior à 5,- €.        Die Broschüre "Adult" ist für jeden Welpenbesitzer ausreichend. Alternativ dazu: NATURAL DOG        FOOD von Susanne Reinerth. In diesen Büchern wird auch auf Nahrungsmittel eingegangen, die der         Hund nicht bekommen sollte (z.B. Schokolade und rohes Schweinefleisch). Könnten tödlich sein.

2. Einen guten Lieferanten im Internet finden oder bei einem Metzger vor Ort nachfragen. Die                  Rohfütterung ist übrigens kostengünstiger als Dose oder Trockenfutter, vorausgesetzt, das       Gemüse oder die Gemüse-Obst-Mischung wird selbst hergestellt.

3. Fleisch aus der Verpackung nehmen und über Nacht in einem Gefäß auftauen lassen. Gemüse muss        püriert werden und kann in kleinen Portionen (200-300g z.B. in Dr.Oetker Crème fraiche-Becher)        oder anderen kleinen Gefäßen eingefroren werden.

4. Internetadressen für Barfer:

www.kv-shop.de  (Karnivor shop)

www.happypets-much.de

www.haustierkost.de

Warum mit rohem Fleisch füttern?

Der Hund ist von Natur aus ein Fleischfresser. Das Domestizieren hat ihn in seiner Ernährung nicht verändert. Die Anführer eines Rudels bekommen z.B. bei den Wölfen die besten Stücke der Beute ab. Es geht nicht immer gerecht zu und manch einer überlebt nicht. Wir Menschen können vielfältig füttern und auf Ausgewogenheit achten. Mir ist es sehr wichtig zu wissen, was meine Hunde fressen. Das Fleisch riecht nach Fleisch und Gemüse oder Gemüse-Obst-Mischung werden als Smoothie püriert dazu gegeben. Einen fleischlosen Tag mit gekochtem Gemüse und Kartoffeln, Reis oder Nudeln oder sogar einen Fasttag in der Woche sollte der Hund einhalten, denn in der Natur gibt es auch nicht jeden Tag Beute und der Magen- Darmtrakt kann sich reinigen. Rohfleischige Knochen (z.B. vom Kalb) und Puten- oder Hühnerhälse gehören genauso auf den Speiseplan wie rohes Eigelb und verschiedene Zusätze: Dorschlebertran und hochwertiges Öl, gemahlene Eierschalen, Algen, usw.

Fleisch und Gemüse sollte im Verhältnis 70% - 30% gefüttert werden.

 

Die 8 Welpen vom B-Wurf vom Schloß Blankenstein haben ab der 4.Woche 1kg Rohfutter pro Mahlzeit gefressen, am liebsten Pansenmischung. Ab der 7. Woche bekamen sie auch mal an einigen Tagen Dosenfutter von Terra Canis und ein einziges Mal Trockenfutter.